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18. Februar bis 3. März 2024

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Gottesdienste

messfeiern
sonntag, feiertag:
8.30, 10, 19 uhr
mi. fr. 19 uhr
rosenkranz
mi. fr. so. 18.15 uhr
beichte
mi. 18-18.45 uhr kaplan pfandler
fr. 18-18.45 uhr pfarrer engelmann

So. 18. Feb., Erster Fastensonntag
Gen 9,8–15; 1 Petr 3,18–22; Mk 1,12–15
10.00 Uhr Pfarrmesse mit dem Musikteam Laudate Deum + Kinderwortgottesdienst im Pfarrzentrum
Pfarrcafé (JuMi-Gruppenleiter)
So. 25. Feb., Zweiter Fastensonntag
Gen 22,1–2.9a.10–13.15–18; Röm 8,31b–34; Mk 9,2–10
10.00 Uhr Messe mit unseren Erstkommunionkindern, Musik: Chris[tini]tus
Pfarrcafé: Laudate Deum
So. 3. März, Dritter Fastensonntag
Ex 17,3–7; Röm 5,1–2.5–8; Joh 4,5–42
10.00 Uhr Pfarrmesse + Kinderwortgottesdienst im Pfarrzentrum
Pfarrcafé (Team B.R.O.T.-Haus)
15.00 Uhr Messe der Burgenland-Kroaten
17.00 Uhr Die Bahnhofskathedrale (siehe Bei uns)
Kreuzwegandacht
Freitag 16 Uhr, Sonntag 16 Uhr (besonders gestaltet)

Bei uns

Freitag und Sonntag, 15 Uhr: Führung über den Kalvarienberg durch Pfarrer Engelmann (kostenlos)

Mo. 19. Februar: Neues Anima-Seminar: Das Enneagramm. Eine geheimnisvolle Entdeckungsreise zu den neun Persönlichkeitstypen. * Eingefahrene Verhaltensmuster erkennen und sichtbar machen * Verborgene Potenziale entdecken und entwickeln * Den Alltag mit unseren Mitmenschen harmonischer und erfüllter gestalten und neue Freiheiten gewinnen. Termine: 19. + 26. Februar, 4. + 11. + 18. März, 8. + 15. + 22. April. Referentin: Tamara Weterings. Kostenbeitrag: € 75. Kinderbetreuung möglich. Info, Anmeldung: Johanna Fasch-Grünberger, Tel. 0699 173 044 59, Mail: johanna.fasch-gruenberger@anima-bildung.at

Mo. 19. Februar: Montagsforum. Tagesthema: Militär und christlicher Friedensauftrag? Referent: Dr. Christian Wagnsonner, Referent des Militärbischofs für Theologie. Beginn: 19 Uhr: Vortrag, anschließend Gespräch und Austausch.

Ab 28. Februar: Vaterunser-Meditationen. ‒ "Dein Reich komme" ist die zentrale Bitte des Vaterunsers. Alle darauffolgenden Bitten sind Präzisierungen. Wenn wir sie aussprechen, geben wir zu, dass wir zwar alle im Reich Gottes leben möchten, doch auf dem Weg dorthin immer wieder Schwierigkeiten haben. Besonders in unserer Zeit scheinen sie un-überwindlich zu sein; sie zu bewältigen geht nicht ohne Standortbestimmung und/oder Umkehr. Wir haben aber auch das Wort Jesu im Ohr: „Das Reich Gottes ist mitten unter euch“ (Lk 17,21) ‒ eine Verheißung!
An drei geistlichen Abenden greifen wir einige Vaterunser-Bitten heraus, betrachten sie unter dem Spannungsfeld von Noch-Nicht und Schon-Da und suchen nach Wegen, sie uns anzueignen.
Erster Abend: "Unser tägliches Brot gib uns heute": Eine Bitte ‒ viele Aspekte. Mit Mag. Hanns Sauter, Theologe aus unserer Pfarrgemeinde. Beginn: 19.30 Uhr im Pfarrzentrum.
Zweiter Abend, Mi. 6. März: "Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe." Die Aufforderung zum Handeln. Mit Pfarrer Engelmann

So. 3. März, 17 Uhr: Die Bahnhofskathedrale. ‒ In ihr haben sich die Menschen dem Kapitalismus verschrieben. Geld ist Macht, ist Herrschaft, wird zur Religion. Ist dieser Text nur Fantasy oder heute bereits Realität? ‒ Eindrucksvolle Orgelstücke, punktgenau einsetzend, verstärken die Aktualität. Mit Rudi Hausmann, Rezitation, und Alois Hörlesberger, Orgel. Beginn: 17 Uhr, Eintritt frei ‒ Spende erbeten

So. 10. März: Auf dem Weg. Impulse zur Fastenzeit in Wort und Musik. Mit Harald Straßl (Rezitation) und Karl-Gerhard Straßl (Orgel). Beginn: 17 Uhr, Eintritt frei ‒ Spende erbeten.

Di. 19. März, Konzert: Joseph Haydn: Stabat Mater. Mit Zuzanna Mika (Sopran), Martina Steffl (Alt), Christian Havel (Tenor), Zacharias Galaviz Guerra (Bass), Chor und Orchester Junges Ensemble Neulengbach, Dirigent: Clemens Holzbauer. Kartenvorverkauf: Pfarrkanzlei: € 18, Jugendliche/Studenten € 13, Abendkassa: € 20, Jugendliche/Studenten € 15



Mitteilungen

Das Programm der Fastenzeit finden Sie am Schriftenstand.

Die Sammlung für die Pfarrgemeinde am 11. Februar erbrachte 440,12 Euro. ‒ Vergelt’s Gott!

Reise "1700 Jahre Nizänisches Glaubensbekenntnis". Im Jahr 325 n. Chr. hat in Nicäa (in der heutigen Westtürkei) das erste Konzil der Kirchengeschichte stattgefunden. Im Vorgriff auf das 1700-Jahr-Jubiläum 2025 unternehmen wir vom 30. Juni bis 7. Juli 2024 eine Reise in die Türkei. Wir besuchen die "Städte der Konzilien", Konstantinopel, Nizäa und Ephesus, die "Stadt auf zwei Kontinenten" Istanbul, die "Städte der Offenbarung", Pergamon und Smyrna. Informations- und Anmeldeblatt



Erster Fastensonntag

Umkehr – der Weg zu sich selbst

"Fastenzeit" oder "österliche Bußzeit", das sind die vierzig Tage der Vorbereitung auf Ostern, das Fest aller Feste. Wir werden an die vierzig Jahre erinnert, die Israel in der Wüste verbracht hat, zwischen Ägypten, dem Land der Knechtschaft, und dem verheißenen Land Kanaan. Und an die vierzig Tage, die Jesus in der Wüste zugebracht hat. Wüste bedeutet Freiheit, aber auch Unsicherheit, Entbehrung, Durst und Hunger. Alles Unwesentliche wird unwichtig, künstliche Lichter und falsche Ideale verblassen, je mehr wir uns in das Licht Christi stellen. Wir begreifen die Notwendigkeit, anders zu werden. Wir verstehen die Umkehr, die Rückkehr zu Gott, als Geschenk seiner Gnade und zugleich als die große, wesentliche Arbeit unseres Lebens. Fassen Sie den Mut, von Dingen und Sachzwängen loszulassen, und stellen Sie sich dem Eigentlichen Ihres Lebens!

Erste Lesung, Gen 9,8–15: Die Sintflut war das Gericht Gottes über eine aus der Ordnung geratene Welt. Nach dem Gericht aber gewährt Gott einen neuen Anfang; er schließt einen Bund mit Noach und der Menschheit. Trotz des Bösen, das auch in Zukunft geschehen wird, will er die Erde nicht wieder verwüsten. Das ist eine Aussage des Glaubens und der Hoffnung, gültig auch für spätere Zeiten des Gerichts und des scheinbar unvermeidlichen Untergangs. Gottes Treue bleibt bestehen. Gott kann gar nicht untreu werden, weil er sich dann selbst untreu wäre.

Zweite Lesung, 1 Petr 3,18–22: Christus ist gestorben für die Sünden der Welt; er ist ins Totenreich hinabgestiegen und von dort wieder auferstanden. Nachdem Christus bis in den Tod hinein den Weg der Menschen gegangen ist, kann der Mensch durch die Taufe den Weg zum Leben gehen. Die Taufe ist hier das Gegenbild der Sintflut. Sie orientiert den Menschen dorthin, wohin Christus vorausgegangen ist.

Evangelium, Mk 1,12–15: Nach der Taufe Jesu berichtet Markus über die vierzig Tage in der Wüste und das erste Auftreten Jesu in Galiläa. Der Geist Gottes treibt Jesus in die Wüste hinaus. Der Widersacher hat keine Gewalt über ihn, den ganz Heiligen. Engel und Tiere dienen ihm, dem neuen Menschen. Jesus ruft das "Evangelium Gottes" aus; es gibt Rettung für den, der an das Evangelium glaubt. Glaube und Umkehr sind Forderungen Gottes an den Menschen und zugleich seine Gaben.
   Jesus ruft uns zur Umkehr ‒ Umkehr nicht als eine moralische Besserung, sondern als Prozess, in dem ich mich dem Wesentlichen des Lebens stelle und zu mir selbst komme. Wenn Jesu Wort mich trifft, bleibe ich nicht so, wie ich bin. Umkehr bedeutet: umdenken, Gewohnheiten in Frage stellen. Oft genug leben wir fremdbestimmt und ferngesteuert. Entziehen wir uns dem und stellen wir uns unserer Wirklichkeit ‒ das ist Umkehr im klassischen Sinn!

Zweiter Fastensonntag

Begegnung von Herz zu Herz

Der Mensch wird er selbst erst in der Begegnung mit dem anderen, dem Du. Er sieht und wird gesehen: Er nimmt den anderen an und weiß sich selbst angenommen, aber auch gefordert. Von Abraham, dem Freund, hat Gott Großes gefordert: das Opfer des geliebten Sohnes. Von Jesus, seinem eigenen Sohn, alles: Leben und Tod. Jesus war der vollkommene Mensch, der ganz verwirklichte Mensch. Auf ihn schaute Gott mit reinem Wohlgefallen; in ihm offenbarte er sein eigenes Wesen, seine Heiligkeit und seine Herrlichkeit.

Erste Lesung, Gen 22,1–18: Gott prüfte den Glauben Abrahams; er befahl ihm, den einzigen Sohn als Opfer darzubringen. Hat Gott solche Proben nötig, um zu wissen, was im Menschen ist? Gott hat es nicht nötig; aber der Mensch kann ahnen, dass Gott groß ist und unbegreiflich anders; durch Schmerz und Verzicht kann der Mensch wachsen und reifen.

Zweite Lesung, Röm 8,31b–34: Abraham war bereit, seinen Sohn zu opfern (was letztlich nicht geschah). An seiner Stelle und für uns alle hat Gott seinen Sohn hingegeben. Musste das sein? Für uns bleibt das ein Geheimnis, weil wir weder von der Heiligkeit Gottes noch von seiner Gerechtigkeit und seiner Liebe eine hinreichende Vorstellung haben. Wir wissen nur, dass alles Tun Gottes aus seiner Liebe fließt. Er ist mächtig, alle zu retten, die ihm vertrauen.

Evangelium, Mk 9,2–10: Dem Bericht über die Verklärung Jesu ging das Bekenntnis des Petrus voraus: Du bist der Messias! (Mk 8,29) Jesus hat sein bevorstehendes Leiden verschiedene Male angekündigt. "Mein geliebter Sohn – auf ihn sollt ihr hören!" Zu diesem Sohn gehören das Kreuz und die messianische Würde und Herrlichkeit.

In der Begegnung mit dem Du wird die Person zum Ich. Begegnung heißt ein inneres Getroffensein, eine Berührung von Herz zu Herz. Können Sie Menschen frei und vorbehaltlos begegnen? Oder hindern Sie innere Bilder, Vorurteile, Vorbehalte, Gerüchte? Auch das würde Umkehr bedeuten: Menschen offen, frei und entspannt zu begegnen.
 



NEU: 1. März 2024

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